Rette sich wer kann, die Guardians kommen!


So, wieder einmal geht’s ab ins Cinemaxx! Die Sitze sind bequem, der Boden ist sauber… selbst Popcorn gab’s diesmal für mich! Also Marvels nächstes Werk diesmal? Okay, das dürfte dann nach Iron Man 3, Thor 2 und Captain America 2 der vierte Film der zweiten Avenger-Filmstaffel sein.

Doch, wie neulich schon angekündigt, geht es diesmal in die Weiten des Universums um zu sehen wie es um den Rest der Galaxie bestellt ist. Die Guardians of the Galaxy standen auf dem Programm. Bei diesem Film handelt es sich jedoch nicht um die Ur-Guardians von Marvel aus dem Jahr 1969 sondern um die Truppe die sich 2008 um Peter Quill scharte.

Eigentlich wollte er nur mal eben ein kleines Artefakt “beschaffen” und dann ganz entspannt eine angemessene Summe – quasi ein Finderlohn – einstreichen. Und genau damit bricht um ihn herum das Chaos aus. Plötzlich sind alle hinter Quill, der sich selbst Star-Lord nennt, und seinem kleinen Schatz her. Aber irgendwie will ihm einfach keiner seinen Preis zahlen. Geschweige denn annerkennen, dass er Star-Lord ist, ein skrupelloser und eiskalter Plünderer und Gauner der seines Gleichen sucht!

Während er sich noch mit Weltraum-Piraten, Assassinen, genetisch und kybernetisch manipulierten Waschbären und einem… Baum? Ernsthaft? Wer macht sowas? Ein Baum, der durch die Gegend läuft und…Oh. Sorry Tolkien…Aber weiter im Text.

Während er sich mit all den illustren Figuren rumschlagen muss, sitzt er auch schon im Knast! Aber das ist erst der Anfang des Abenteuers aus dem die Truppe hervorgehen wird, die man als Guardians of the Galaxy kennen (und fürchten) wird.

Die Guardians sind:

Peter Quill beziehungsweise Star-Lord, wie er gern genannt werden möchte. Rocket Raccoon ein – wie oben schon erwähnt – Waschbär! Allerdings mit dem losesten und bösartigsten Mundwerk weit und breit. Von seiner Vorliebe für Waffen und andere Nettigkeiten spreche ich mal lieber nicht. Nenne wir ihn einfach einmal den schießwütigen MacGyver unter den Waschbären.

An seiner Seite das nächste Mitglied der Guardians…. Groot. Er ist Groot, mehr kann man zu diesem liebenswerten Kerl einfach nicht sagen, stark wie ein Baum aber sensibel wie ein Gänseblümchen! Den muss man erlebt haben. Dann haben wir noch Drax den Zerstörer. Sein Name ist Programm. Seitdem der Titan Thanos seine Familie tötete, wütet er durch die Galaxis und ist auf Rache aus.

Das letzte Mitglied des Teams ist die hinreissende wie tödliche Gamora.  Thanos Ziehkind und eine ausgebildete Assassine, welche für den Austausch dieses kleinen, zu anfangs von Peter Quill (niemand nennt ihn Star-Lord) geklauten, unauffälligen Artefakts Ronan dem Ankläger zur Seite gestellt wurde, um ihm bei seinen Plänen zu helfen.

 

Übrigens hat sich Stan Lee wieder in den Film geschlichen! Der Mann schafft es jedesmal wieder aufzutauchen und sich in den laufenden Film zu schmuggeln. Ein wahrer Superheld in meinen Augen. Aber mehr will ich euch über den Film an dieser Stelle nicht verraten!

Sehr schön hierbei ist, dass immer mehr Steinchen an ihren Platz fallen, die in den Endszenen nach dem Abspann der bisherigen Marvel-Filme eingestreut wurden! Das Bild das sich daraus ergibt, ist im wahrsten Sinne des Wortes galaktisch. Marvel Studios baut langsam aber sicher eine Story auf bei der jedem Comic-Fan der Eckzahn tropfen dürfte.

Hinzu kommt ein Soundtrack, der mich fast schon aus dem Sitz gezerrt hat, um zur Musik zu tanzen. Alle Songs sind zwar schon etwas älter (70er, 80er), aber genau das macht sie so liebenswert und wiederum passend für diesen Science-Fiction-Blockbuster (so abstrus das auch klingen mag). Unser Freund Joe von arrcade.de hat sich bei Spotify mal die Mühe gemacht, alle Lieder zusammenzutragen. Ihr seid gefühlskalt, wenn ihr nicht mindestens mit dem Fuß wippt.

Fazit

Selbst wer kein Comic-Fan ist, wird bei Guardians of the Galaxy auf seine Kosten kommen! Die Action ist handfest, die Sprüche sitzen und alles in allem kommt in den 122 min. keine Langeweile auf! Jeder der Charaktere bekommt ausreichend Screentime, damit der Zuschauer eine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann. Aber man kann versichert sein, neben all dem kommt die Action nicht zu kurz. Es kracht, knallt und rumst an allen Ecken und Enden. Ich mich frage deshalb auch, ob es nicht weniger Schaden gegeben hätte, wenn unser Bösewicht Ronan einfach sein Ding durchgezogen hätte. Peter Quill und seine Gefährten legen alles, aber auch wirklich alles, in Schutt und Asche, wo immer sie auftauchen!

Und ich bin ziemlich sicher das es nicht das Letzte war, was wir von den Guardians of the Galaxy gehört und gesehen haben! Das Publikum hat gelacht, mitgefiebert und mitgefeiert! Alles in allem hat Marvel einen weiteren Hit vorgelegt, der den Humor beinhaltet, der Iron Man so massiv geprägt hat, und die Special Effects der Avengers beinahe noch in den Schatten stellen.

Alles in Allem ein ist der Film Unterhaltsam. Er hat nun nicht das Kino revolutioniert und hat auch nicht wirklich eine innovative Geschichte, aber genau das macht den Film so charmant. Ihr wollt wissen, wie wir bewerten? Hier klären wir euch auf.

Übrigens gibt es ein Gesetz bei Marvel-Filmen, das auch dieses Mal einige Leute wieder nicht kannten:

echter Marvelfan

In diesem Sinne, verpasst nichts, wenn ihr euch den Film anschaut und merkt euch diesen Überlebenstipp von Groot: “Ich bin Groot!”

Sven Strobach

Sven Strobach

Isst, trinkt und atmet Filme. Sie sind sein Lebenselixier. Für ein Filmbattle braucht ihr mindestens eine Filmsammlung, die einer Videothek würdig ist.
Hauptthemen: Filme, Serien

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