Wechselbad der Gefühle bei Walking Dead


Das Finale der zweiten Staffel von The Walking Dead ist zwar schon ein Weilchen her und es ist KEIN Rollenspiel. Doch seien wir mal ehrlich: Wer die erste Staffel des Telltale-Adventures verpasst hat, dem sind nicht nur jede Menge Emotionen, dem ist auch ein einzigartiges Spiel durch die Lappen gegangen, das für wenige Monate, Tausende von Menschen für ein gemeinsames Interesse vereint hat.

Weil es im folgenden Beitrag um die zweite Staffel geht, sind Spoiler natürlich unumgänglich. Spielt also endlich die zehn Folgen The Walking Dead, kommt zurück, und diskutiert mit uns über eure Erlebnisse. Aber genug mit den Floskeleien!

Als Telltale Games, die Verantwortlichen der zockierbaren Zombie-Serie, unmittelbar nach dem Finale der ersten fünf Episoden eine zweite Staffel ankündigten, waren Fans wie ich zu recht skeptisch. Hey, wir hatten es vor wenigen Stunden noch mit einem tränenreichen und nahezu perfekten Ende zu tun. Lee starb einen heroischen Tod und sein Wille lebte in Clementine weiter. Wie sollte es also weitergehen?

Irgendwann tauchten dann die ersten Hinweise im Netz auf. Clementine sollte nun die Hauptrolle übernehmen und sich den Gefahren der Post-Apokalypse stellen. Das heißt: sich gegen Beißer zur Wehr setzen, einer Gruppe anschließen und dem ganzen emotionalen Kram aufs Neue stellen. ALLEINE! Und als ZENTRALFIGUR!!!

Zunächst missfiel mir der Gedanke, eine Figur zu spielen, die ich vor kurzem noch beschützten musste. Während sich die ersten beiden Folgen noch als packende Durchstarter entpuppt haben, machte sich in den Episoden in Harms Way und Amid the Ruins erste Verschleißerscheinungen breit.

Die Formel der immer wiederkehrenden Gefahr ging zwar noch immer auf, aber es war einfach nicht mehr das Gleiche. Warum mich das Ende aber trotzdem von den Socken gehauen hat und was ich mir von der dritten Staffel erhoffe (jap, sie haben es wieder getan), erfahrt ihr in meinem Video. 

Fazit

Diese Staffel wird mit Sicherheit nicht in die Geschichtsbücher eingehen und die vielen negativen Stimmen der Fans sprechen Bände. Trotzdem konnte mein persönliches Ende vieles wieder gut machen. Wer heulend in Fötusposition vor dem Bildschirm sitzt und verstorbenen NPC-Freunden nachtrauert, der muss einfach ein wirklich ergreifendes Spielerlebnis hinter sich haben. Na ja, oder er hat ordentlich einen sitzen, Ein Land vor unserer Zeit gesehen oder sich durch den Kauf von Steam-Gutscheinen verschuldet. Wegen des intensiven Spielerlebnisses und der großartig gezeichneten Charaktere, “muss” ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen.

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Cliff Amador

Cliff Amador

Liebt japanische Spiele, insbesondere die abgedrehten. Muss sich für seinen Geschmack oft rechtfertigen. Besucht NPC regelmäßig in Wort und Bild.
Hauptthemen: Games

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