Knock knock, I am back!


Wenn Godzilla tot ist, was soll man dann den Zuschauern präsentieren? So oder so ähnlich lautete wohl die Frage der Filmstudios, die 1954 mit unerwartetem Erfolg Tokio verwüsteten. Ganz einfach: Nirgendwo wurde geschrieben, dass es nur EINEN Godzilla gab… Wo einer ist, können schließlich auch noch mehr seiner Spezies auftauchen! 

Von anderen Dinosauriern ganz zu schweigen. Denn was ist besser als ein mutierter Riesen-Dino? Richtig zwei mutierte Riesen-Dinosaurier. Die perfekte Grundlage für Godzilla kehrt zurück im Jahre 1955!

Und so finden zwei Flieger durch Zufall eine Insel, auf der man einen neuen Godzilla sieht, der sich mit einem stacheligen Riesen-Urvieh eine erbitterte Schlacht liefert. Über kurz oder lang jedoch fallen beide ins Wasser und sind fürs Erste nicht mehr aufzufinden.

Aber wie es nun mal so ist, tauchen große Monster nie lange unter (Achtung, Wortwitz!). Diesmal bleibt aber Tokio verschont! Osaka darf dieses mal lernen, wie schnell man seine Skyline neu gestalten kann.
Denn dort gehen Godzilla und sein neuer „Freund“ Angilas (das stachelige Riesen-Urvieh) vor Anker um ihre kleine Streitigkeit von vorher weiter fortzuführen!

Zu dumm nur für die Bewohner von Osaka, dass der Oxygen-Zerstörer aus dem letzten Film ein Unikat war und sein Erfinder es vorzog, sein Geheimnis mit ins Grab zu nehmen. So muss das Militär leider zugeben, dass ihnen die Hände gebunden sind. Es bleibt das Schlimmste zu befürchten und das Beste zu hoffen!

Nach dem Erfolg von Godzilla war eine Fortsetzung unvermeidlich. Leider ist das Drehbuch in meinen Augen etwas schwach und auch die Effekte sind selbst für die damalige Zeit dürftig.
Eine schöne Tradition, die hier ihren Grundstein gelegt bekommt, ist das jeder Godzilla-Film ein neues Kostüm bekommt. Allerdings trüben die Spielereien mit dem Tempo der kämpfenden Monster oder auch die sehr schlecht aussehenden Modellbau-Fahrzeuge der japanischen Armee sehr schnell den Spaß.

Fazit

Wer den ersten Godzilla-Film mochte, sollte eindeutig mal reingucken und als Fan von Kaju-Filmen ist dieser Film natürlich Pflichtprogramm. Wer aber mit den 80er / 90er Jahre Godzilla-Filmen aufgewachsen ist, dürfte hier nur bedingt auf seine Kosten kommen.

Auf unserer Wertungs-Skala kann ich diesmal leider nur ein Geschmacksache geben, da sich hier eindeutig die Geister scheiden, ob es nun guter oder schlechter Trash ist. Was bedeutet diese Wertung? Findet es mit einem Klick heraus.

Wie ist eure Meinung, gefällt euch der Film oder ist er eher nicht so euer Fall? Und vor allem, wollt Ihr weiter mit mir durch die Jahrzehnte auf den Spuren des King of Monsters wandeln oder gibt es eine andere Kult-Filmreihe, über die Ihr gerne mehr lesen würdet?

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Sven Strobach

Sven Strobach

Isst, trinkt und atmet Filme. Sie sind sein Lebenselixier. Für ein Filmbattle braucht ihr mindestens eine Filmsammlung, die einer Videothek würdig ist.
Hauptthemen: Filme, Serien

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