I’m wearing Boots of escaping! 5.0 !


Als sich N-Space und Digital Extremes zusammen getan haben, um ein neues Rollenspiel im Forgottem Realms (Vergessene Reiche, Dungeons & Dragons) Universum zu kreieren, lag am Ende Sword Coast Legends in der Wiege. Ein würdiges Spiel für diese altehrwürdige Welt?

Sword Coast Legends ist ein Rollenspiel basierend auf der fünften Edition von Dungeons & Dragons. Auf der gamescom hatte ich kurfristig noch die Gelegenheit, einen ersten Blick auf das Spiel zu werfen – zum Glück.

Einige Mitglieder des Entwicklerteams haben früher an  Spielen wie Dragon Age: Origins, Baldur’s Gate und Neverwinter Nights mitgearbeitet.

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Als alter Baldur’s Gate und Neverwinter Nights Veteran war ich zugegeben recht hibbelig, etwas mehr über das Spiel zu erfahren. Dass die Präsentation noch etwas ganz besonderes werden würde, habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst, aber davon später mehr.

Gespielt wird entweder in reiner Einzelspielerkampagne oder im Fünf-Spieler-Koop-Modus.Leider gibt es hier keinen Server Modus, der mehr als fünf Spieler zulässt. Im Koop-Modus übernehmen vier Spieler je einen Charakter der Heldengruppe, während der fünfte Teilnehmer den Gamemaster miemt, verhasst und geliebt zugleich.

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Die taktischen Kämpfe sind pausierbar und werden wie der Rest des Spiels in einer isometrischen Ansicht dargestellt. Der „Spielleiter“ kann in Echtzeit Begegnungen platzieren, verwalten und steuern. So wie es schon im DM-Modus der Neverwinter Nights Serie integriert ist. Nun jedoch, wie bei einem neueren Spiel eigentlich zu erwarten, weitaus angenehmer und einfacher. Falls ihr euch noch an das alte DM Aurora Tool erinnert… Bei Sword Coast Legends sollte jeder Ork das Prinzip recht schnell begreifen. Später sollen die Spielinhalte durch DLCs erweitert werden.

Aber nun zu eine meiner persönlichen Highlights auf der gamescom. Als wir nun in der Präsentation des Spiels saßen, fiel mittendrin der Strom aus. Ärgerlich, denken sich nun die Meisten, wie auch viele Presse-Kollegen die den Raum verließen und unser Probespiel damit nur noch drei Mitspieler von den benötigten fünf hatte. Kein Problem: Als der Strom zurück war, gesellten sich die Entwickler zu uns und wir zockten los. Die Atmosphäre, die dabei entstand, war einer normalen Pen and Paper Runde gleich. Durch den Raum brüllende Magier und Geschrei als wir in Fallen liefen. Ich hab als Schurke das Entschärfen selbiger gehörig vergeigt. Wir merkten einfach, dass die Entwickler selber Fans von Dungeons & Dragons sind.

Die geplante Veröffentlichung ist noch für 2015 angesetzt, auf Steam und anderen digitalen Plattformen.

 

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Alexander Dorrenbach

Alexander Dorrenbach

Ist meist in irgendeinem Endzeitszenario zu finden, ob nun als LARPer oder Gamer.
Hauptthemen: LARP

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