Ratten? Ich hasse Ratten!


Warhammer: End Times – Vermintide ist das erste First – Person Spiel, das die Warhammer Endzeit-Fantasy-Welt, behandelt, die wir ja schon aus der Tabletop Variante Mortheim kennen. Diese zeit zeigt eine dramatische Wende im Warhammer-Universum, auf in der sich eine Apokalypse anbahnt. Das Spiel ist für vier Spieler im Koop angelegt und wurde auf der gamescom gezeigt.

Zur Auswahl stehen euch fünf Charaktere, die ich euch mal fix vorstellen möchte: Der Zwergen Kundschafter, der mit seinem Schild einiges einstecken kann, der allseits beliebte Hexenjäger – mal unter, uns so ein Hut hat was – die Elfische Grenzläuferin, die Gegner mit ihrem Bogen erlegt, eine ältere Magierin mit leicht schrägem Humor und den mit einem mächtigem Schnauzbart bewaffneten Imperialen Soldaten (es ist wirklich ein sehr mächtiger Schnauzbart).

Wir spielen also einen der vier Helden, in meinem Fall war es der robuste Zwerg während Nora den coolen Hexenjäger hatte, auf den ich ein wenig neidisch war. In einer Taverne wählten wir in einem kurzen Plausch mit den anderen beiden Charakteren auf einer Karte eine der Szenerien aus. Und schon gint es los, Ratten kloppen. Die gemeinen Nager planen, eine “Screaming Bell“ oder zu deutsch “Höllenglocke” in der Stadt Ubersreik zu montieren. Wer die Skaven aus dem Warhammer-Universum kennt, weiß, dass dies so etwa das Ende für die Stadt bedeuten würde. Also machen sich unsere vier Helden im Left4Dead-Style auf, um diese Glocke zu zerstören.

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Das Spiel ist wirklich sehr gut für Koop-Liebhaber geeignet, die auch schon ihren Spaß bei anderen Vertretern des Genres wie Left4Dead hatten. Ihr müsst euch gegenseitig unterstützen, heilen oder – wenn ihr so blöde seid wie ich und mit dem Zwergen überall runterfallt – euren Partner hochziehen. Hilfe ist auch bitter nötig. Die fiesen Rattengesichter kommen in großen Massen und so hofft ihr, dass ihr es zusammen irgendwie überleben könnt – besonders wenn ein Rattenoger auftaucht.

Gegner und Loot werden zufällig generiert, sodass die Maps spannend bleiben. Das Spiel gewinnt ihr nur gemeinsam. Nach erfolgreichem Abschluss eines Levels, stuft ihr euren Account auf, nicht die Charaktere selbst. Beim finalen Loot haben die sich Entwickler ein besonderes Element einfallen lassen: Je mehr Missions- oder Bonusziele ihr erreicht, umso mehr Würfel bekommt. Je höher das Würfelergebnis ist, desto bessere Ausrüstung bekommt ihr.

Doch auch unpassende Sachen für euren Charakter sind kein großes Hindernis. Ihr habt einen Zwergen gespielt und bekommt einige fesche Pistolen? Kein Problem! Spielt ihr beim nächsten mal eben den Hexenjäger.

Mich als großen Koop-Fan hat das Spiel aus dem Hause Fatshark mitgerissen und ich hätte gleich noch mehr Runden spielen können. Warhammer: End Times – Vermintide ist liebevoll gestaltet und die Figuren haben einen hohen Wiedererkennugswert, nicht nur für Warhammer-Liebhaber. Doch wenn ihr euch im Warhammer-Universum wohl fühlt, dann sei euch ein Sabberfaden beim Spielen gewiss.

Alexander Dorrenbach

Alexander Dorrenbach

Ist meist in irgendeinem Endzeitszenario zu finden, ob nun als LARPer oder Gamer.
Hauptthemen: LARP

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