Batman und Superman: Freunde fürs Leben


Der Superheldenfilmwahn geht weiter und bis jetzt ist kein Ende in Sicht. Auch wenn mich die Kinofilme nicht mehr wirklich befriedigen können, freue ich mich über die ganzen Comics, die immer passend zu den Filmen herauskommen oder neu aufgelegt werden. Passend zum neuen DC-Film bringt Panini Batman/Superman: Freunde und Feinde heraus.

 

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Kugeln aus Kryptonit kann auch Superman nicht standhalten (© Panini/DC)

Der Comic beginnt mit der jeweiligen Anfangsgeschichte der beiden Helden. Wir springen zwischen Supermans Gedanken in gelben Textboxen und Batman in blauen Textboxen hin und her. Und schon bei den unterschiedlichen Verständnis von der Welt und ihren unterschiedlichen Gründen, sich dem Heldenleben zu widmen, wird schnell deutlich, dass die Freundschaft der Beiden nicht gerade einfach sein kann.

Superman ist irgendwie ein kleiner Sonnenschein, der mit naivem Blick auf die Welt das Gute auf dieser bewahren möchte. Batman ist eher der grimmige Nachbar von nebenan, der versucht, das Böse einzudämmen. Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, wer auf den Titel und Feinde gekommen ist. Denn bis auf eine eher kleinere Auseinandersetzung, die auf ein Missverständnis beruht, sind die beiden in dieser Geschichte durchgehend ein Team, welches sich gegen Schurken und sogar andere Helden durchsetzen muss.

Der Plot ist eigentlich auch ziemlich simpel: Lex Luthor nutzt seine Macht als Präsident der Vereinigten Staaten, um Superman eines Verbrechens zu beschuldigen, welches die ganze Erde zerstören wird. Er setzt eine hohe Geldsumme auf Superman aus und so fühlt sich der eine oder andere Superschurke angesprochen, um Jagd auf den Außerirdischen zu machen. Batman bleibt dabei stets an Supermans Seite, selbst als andere Helden, wie zum Beispiel Starfire sich gegen diesen wenden.

Obwohl die Story sehr simpel ist, fürchte ich, dass sie doch recht verwirrend für Neueinsteiger sein wird. Es kommen eine Menge Figuren vor. Teilweise sogar nur auf einem Panel. Das Positive daran ist natürlich, dass der Fokus auf der freundschaftlichen Beziehung von Clark und Bruce bleibt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere den Comic dadurch entnervt zur Seite legt.

Die Zeichnungen sind alle sehr sauber und wechseln farblich passend zwischen Metropolis und Gotham, von farbenfroh zu grau. Bis auf ein Bild von Supermans Ankunft auf der Erde, das ein wenig verunglückt aussieht, gibt es Nichts zu bemängeln, jedoch auch nicht wirklich etwas hervorzuheben.

 

Fazit

Simple Story, viele Gastauftritte und eine Freundschaft, die auf Gegensätze ziehen sich an beruht. Ein nettes Werk, aber kein muss und nicht geeignet für diejenigen, die nur die Filme kennen. Damit die Wertung: Unterhaltsam.

 

Was bedeutet diese Wertung? Klickt hier und findet es heraus.

Jasmin Dahler

Jasmin Dahler

Lebt in der Welt der Superhelden. Gut eigentlich in der Welt der Superschurken. Egal ob Comics, Games oder Filme, alles wird leidenschaftlich konsumiert.
Hauptthemen: Comics, Hörspiele, Games

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