“Metitieren” auf der RPC


Met gehört zum Mittelaltermarkt und erst recht zum Mittelaltermarkt auf der RPC. Aber was sind die besten Sorten? Wir testen uns mal durch.

Im Vorfeld möchte ich direkt verkünden, dass ich kein Met- oder gar Weinkenner bin. Daher habe ich nun nicht nach komplizierten Fachworten gegoogelt, die ich dann auch selber nicht verstehen würde, sondern schreibe frei heraus, was ich beim Kosten der verschiedenen Metsorten so gedacht habe.

Met ist bei mir seit jeher meist mit dem Fantasy-Larp verbunden, wurde jedoch auch ab und an mal beim Pen and Paper verzehrt. Die ganzen zwei Tage der RPC zogen wir durch die Hallen und eilten von Interview zu Interview immer vorbei an den Ständen mit dem flüssigem Gold. Das Leben eines NPC-Schreiberlings ist hart und trocken…

Aber ehe mich nun Felix haut, muss ich noch erwähnen, dass ich schlichtweg keine Zeit, dafür aber Angst vor einem lallenden Interview hatte.

Der Stand des Umtrunkes

Der Tatort des Umtrunkes.

Als wir am zweiten Tag aber die Ausrüstung, Mikros und Kamera abgelegt haben, konnten wir uns endlich frei bewegen. Schnell noch die Kamera-Frau beim Fotografen abgegeben und mit Jakob wild kichernd zum nächsten Metstand gedüst.

Ich hatte auch mein passendes Schurken Fantasy Outfit angelegt, mit dem Ziel, solange Met zu testen bis ich nicht mehr gera… ähm… bis ich genügend Informationen für euch wunderbare Leserschaft zusammen getragen habe.

Wir versackten also am Stand von Der Metmann. Skol !

An dieser Stelle könnte der Text auch (fast) aufhören

Den Anfang machten wir mit dem 16 Monate gereiften (sagt man bei Met gereift?) “Der Alte Met” und ich musste, um nicht vollkommen unprofessionell zu wirken bei Jakob spicken. Er ist nämlich ein Weinkenner.

Einatmen, nicht gierig wirken…und.. zack! Da war meine Probe schon leer und ich sah noch wie Jakob schwenkte und schmeckte, um die feine Note zu analysieren. Na gut beim nächsten werde ich gesitteter vorgehen, so mein Plan…

Prost^^

Skol!

Der nächste Tropfen war Tannen Met. Noch nie vorher probiert. Ich bin ja ein Fan von Tannen – irgendwie. Und ich muss sagen, dass mir diese Tannennote im Met recht gut gefallen hat. Dieses Mal habe ich auch versucht es nicht gleich alles in einem Zug auszutrinken. Trotzdem war ich wesentlich schneller als der gute Jakob. Na gut, na gut. Aber beim nächsten Glas mache ich alle Schritte. So der Plan…

Weiter ging die wilde Fahrt. Met mit Wüski… Nun muss ich sagen:
Der Met hatte einnnn milden Einstieg, um zum Schuls einen Wüski-Nachgeschmack im Mund zu belalalassen. Das kllllingt nun fast schschon, als wüsste ich was von der Matri… Marte… vom Thema… oder?

Hallo Nora! Hassu deine Zwillingsschwester dabei?

Mittlllerweileee hatte uns auch Nora gefunden. Vielleicht hähähätten wir ihr unssserennnn genauen Standohrt nennen sollen.

Unser nächstes Ziel: Der Walnuss Mett. Der hattes Jakob besonders angetan. Aufmerksam beobaobiobachtete ich, wie ich richtig alles rausschmecken mussssssss.

Beim Ansetzen durch die Zähne ziehen und auf der Zunge abgeleiteten lassen, um den Walnusseschmack voll su entfalten. Siehe da: Stümmt.

Der nächste güldene Troffen war garnichmalso gülden sonnern rrrrrott: Drachenblut.
Alllso… Schnuppern, runterdrinken, Becher schwenken und dann durch die Sähne… Oh, schon leer.

Edler Recke , welch edler Trunk

Edler Recke, welch edler Trunk.

Wir testeteteten weiter. Zum Abschuss… Abschllllluss schnapptennn wir unseinen Marsipan Met. Ich hassssssse Marsipan! Aber was macht man nicht allllesssss für euch, lllliebe Leser. Aufopferungsvoll wie ich nunmal bin, wagte ich einen zögrilu… zögerlack… vosischdigen Schlugg… Pfui… Mieser Abschluss oder in netteter: Nichso meins.

Der Metmann ist ein guter Typ. Ehrlich, freundlich und haut eine Probe nacher anneren raus. Nächses Jahr kommn wir wüder! Bis dahünn!

Alexander Dorrenbach

Alexander Dorrenbach

Ist meist in irgendeinem Endzeitszenario zu finden, ob nun als LARPer oder Gamer.
Hauptthemen: LARP

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