Zugeordnete Einträge: SPIELEN

Beispielcharakter: Schlächter von Monstern

Sehr viele haben die Computerspiele gespielt, einige die Bücher gelesen (oder wie ich gehört) und viele freuen sich auf die angekündigte Netflix-Serie. Es geht natürlich um The Witcher. Der Hexer Geralt von Riva ist ein anderer Held als sonst in Fantasy-Büchern und -Spielen. Schauen wir doch mal, ob er sich auch als Inspiration für den Pen&Paper-Tisch eignet.

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Inspiration für Spielleiter: Open World im Rollenspiel

Wie frustrierend ist es für Spieler, wenn sie durch eine Tür gehen wollen, um den dahinter liegenden Raum zu erforschen, der Spielleiter dies jedoch unterbindet. Und dazu noch mit demotivierenden Argumenten wie “Die ist verschlossen und kann nicht aufgebrochen werden.” Jegliche Versuche, dass Schloss zu knacken, wird dann mit einer unmöglichen Würfelprobe versehen; wenn überhaupt. Oder wenn die Helden nicht nach Norden reisen, um dort das Hauptabenteuer zu erleben, sondern viel mehr nach Süden und der Spielleiter dies schlichtweg mit einem undurchdringlicher Orkan unterbindet.

Nicht nur in PC- und Konsolenspielen, sondern auch im Pen&Paper Rollenspiel sind Open World Settings beliebt. Allerdings auch mit viel Arbeit für den Spielleiter verbunden, um den Spielern diese Freiheit zu vermitteln.

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Kontroversen im LARP – Teil 2: Von Pappnasen und Charaktertod

Irgendwann im Laufe seines Lebens als aktiver LARPer kommt jeder Spieler in die Situation, entscheiden zu müssen, ob sein bespielter Charakter das Zeitliche segnet oder nicht. Fällt die Entscheidung zugunsten des Überlebens, sind nicht selten Spott und der Vorwurf der “Pappnasigkeit” die Folge. Doch hinter jedem sogenannten “Highlander” steckt auch ein realer Mensch: ein Vermittlungsversuch.

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Beispielcharakter: Der Mentalist

Das Wort ist die mächtigste Waffe und mit den richtigen Argumenten und Triggern kann fast alles und jeder  manipuliert werden. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Beispielcharakter um einen, den sich sehr viele nicht zutrauen würden. Doch eigentlich kann jeder in diese Rolle schlüpfen.

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Resistopia 2017: Brief an einen Fremden – Teil 2

Am Nachmittag zogen wir mit einem großen Truppenaufgebot zum entlegensten Winkel der Front. Die Technik musste zwei Sendetürme errichten, mitten im Feindesland. Jeder Trupp sicherte ein Gebäude und sein Umfeld, um einen schützenden Kreis um die Techniker zu ziehen, die Zeit brauchten, um ihre Arbeit zu ereledigen. Der Befehl lautete: Unser Einsatzgebiet 30 Minuten halten. 30 Minuten können sehr lang sein. Auch wenn wir zu dem Zeitpunkt keinen Feindkontakt hatten, hielten uns die Schreie und Schüsse von den Zonen anderer Trupps in Atem.

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Resistopia 2017: Brief an einen Fremden – Teil 1

Du kennst mich nicht und vielleicht wirst du mich nie kennenlernen, und trotzdem will ich dir meine Geschichte erzählen. Ich werde diesen Brief am äußersten Rand der Front, dem weitesten Punkt außerhalb der BE13, den ich erreichen kann, verstecken, in der Hoffnung, dass du ihn irgendwann wirst lesen können. In der Hoffnung, dass es eine Zukunft gibt, in der es noch Menschen gibt, die ihn finden.

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